Das „Dach der Welt“, wie die tibetische Region und ein Teil des Himalaya-Gebirges genannt werden, stellt die Menschen vor zahlreiche Herausforderungen. Die Bewohner Hochasiens, in einer Höhe von etwa 4.000 Metern, erhalten rund 40 % weniger Sauerstoff in der Luft. Dies führt zum Anschwellen der roten Blutkörperchen.
Forscher vermuten, dass sich die einheimischen Tibeter vor Tausenden von Jahren genetisch angepasst haben. Ein Großteil der Tibeter besitzt das Gen EPAS1. Dieses Gen sichert das Überleben in der gebirgigen Landschaft Tibets, die durchschnittlich 4,5 km hoch liegt. Selbst Yaks, eine in den Hochlagen heimische Rinderart, verfügen über ein angepasstes Verdauungs- und Druckausgleichssystem, das ihnen das Überleben im asiatischen Hochland ermöglicht. In den viel tiefer gelegenen Ebenen könnten sie jedoch nicht lange überleben.
Hier, an der Grenze zu Tibet im Himalaya, liegt der Mount Everest, mit 8.884 Metern der höchste Berg der Welt.
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Quellen
Huerta-Sánchez, Emilia: "Altitude adaptation in Tibetans caused by introgression of Denisovan-like DNA", Auflage 512, Nr. 7513, 2014, S. 194–197
Reiseführer von AT Reisen Online: "Vom Hochland Tibets zum Everest-Basislager", Artikel vom 6.6.2025.
Magazine Welt der Wunder: "Dei größte Unbekannte des Planeten", Ausgabe 1/25, S. 70-77