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Als Abschreibung bezeichnet man in der Wirtschaft eine Wertminderung, die durch die Nutzung eines Anlagegutes entsteht. Diese Wertminderung wird jährlich als Aufwand angesetzt und schmälert die Ertragsseite (Hier: Gewinn- und Verlustrechnung eines Unternehmens).
Erwirbt ein Unternehmen einen Firmen-PKW für 60.000 € netto, kann es dies mit einer Gesamtnutzungsdauer von 6 Jahren zu 10.000 € pro Jahr gesetzlich zulässig abschreiben. Die Abschreibung erfolgt somit linear, also gleichmäßig über die Nutzungsdauer. Der Teilbetrag kann als AfA (Absetzung für Abnutzung) für diesen Zeitraum als jährlicher Betriebsaufwand verbucht werden. Der Gesamtabzug des Anschaffungspreises im Anschaffungsjahr ist gesetzlich hier im Beispiel nicht zulässig.
Als wirtschaftliche Absorption bezeichnet man in der Volkswirtschaft eine im Inland verbrauchte Gütermenge.
Im Allgemeinen wird unter Absoption das Aufnehmen in das Innere eines Materials verstanden. Gegenteil ist die Desorption.
AfA (Absetzung für Abnutzung). Bezeichnet ein Vorgang, in dem eine jährliche Wertminderung (Abschreibung) eines Anlagegutes über eine bestimmte Nutzungsdauer verbucht wird.
Die Allgemeine Geschäftsbedingungen (kurz: AGB) sind vorformulierte Vertragsbedingungen, welche für Endverbraucher von Gewerbebetrieben ausgewiesen werden. Ihre Rahmenbedingungen sind im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt (Paragraph 305 fortfolgend). Häufig liest man auch im Internet die wenig sinnhafte Abkürzung "AGBs". Abgekürzt wird der Begriff AGB oder AGBen.
In der Wirtschaft wird mit Akkreditieren die Einräumung eines Kredites, dem Akkreditiv, verstanden.
In der Diplomatensprache wird ein Botschafter zur Vertretung der Landesinteressen bevollmächtigt, in dem er akkreditiert wird.
Das Substantiv Akkreditiv wird in der Wirtschaft hauptsächlich im Bankwesen verwendet und beschreibt die Form einer Kreditvergabe. Im Rahmen eines Akkreditivs, kann von einem Bankkunden (Akkreditivauftraggeber) eine Anweisung an seine Hausbank gestellt sein, einem Dritten auf eigene Rechnung einen bestimmten Betrag zur Verfügung zu stellen.
Bei Staatsregierungen beglaubigt ein Akkreditiv die legitime Interessenvertretung eines Botschafters bzw. Diplomaten gegenüber einem Drittstaat.
AMS steht für Allgemeine Meldeportal Statistik. Ein Online-Portal der Deutschen Bundesbank zur Meldeplficht von außenwirtschaftlichen Belangen.
Ein Autodidakt ist eine Person, die sich eigenständig Wissen oder Fertigkeiten angeeignet hat. Die schulische Ausbildung bleibt dabei nebensächlich.
Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gilt als festgelegt, wenn ein Unternehmen personenbezogene Daten im Auftrag eines anderen Unternehmens verarbeitet. Ohne einen solchen Auftragsverarbeitungsvertrag (AV Vertrag) ist die Datenweitergabe rechtswidrig. Im Mittelpunkt des Vertrages steht der Datenschutz. Der Auftragsverarbeitungsvertrag ist in der Datenschutz-Grundverordnung im Artikel 28 geregelt. Die Datenweitergabe muss technische und organisatorische Maßnahmen einhalten.
Im Rahmen eines AVV werden Daten nur nach Weisung und Vereinbarung verarbeitet und vom Dienstleister nicht für eigene Zwecke eingesetzt. Besondere Relevanz hat der AVV allgemein beim Ausgliedern (Out-Sourcing) von Unternehmenbereichen, wie bei externer Lohnbuchhaltung oder Kundenbuchhaltung. Im Internet tritt die Weitergabe personenbezogener Daten bei der Zusammenarbeit mit Cloudanbietern, externen Newslettersystemen oder Datenanalysediensten ein.
AWV steht für Außenwirtschaftsverordnung. Die Meldepflicht betrifft die Pflicht zur Meldung von Transaktionen an die deutsche Bundesbank, bei grenzüberschreitenden Zahlungen und Bartransaktionen von über 50.000 € (Stand 01.2025). Grund für die Meldepflicht ist die Erstellung der Zahlungsbilanz der Bundesrepublik Deutschland sowie deren Veröffentlichung durch die Deutsche Bundesbank (§ 67 AWO, Meldung von Zahlungen).
Das Akronym "Bafin" steht für Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Die BaFin ist eine Finanzaufsichtsbehörde in Form einer Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) und wird von dem deutschen Bundesministerium der Finanzen überwacht. Aufgabe der BaFin ist die Aufsicht und Kontrolle aller Bereiche des Finanzwesens in der Bundesrepublik Deutschland.
Das Wort Barrierefreiheit wird nicht einheitlich verwendet. Häufig eingesetzt wird der Begriff im Bezug auf Menschen mit Behinderung(en), die Räume, Plätze oder Gegenstände, ohne für Sie unüberwindbare Widerstände (Barrieren), barrierefei nutzen können. So sind zum Beispiel stufenlose Wege für Rollstuhlfahrer barrierefrei. So auch die Möglichkeit eine Bildschirmlupe nutzen zu können, wenn die Monitorschrift zu klein ist (technische Barrierefreiheit). Der Begriff Barrierefreiheit wird allgemein verwendet, wenn für bestimmte Personenkreise bestimmte Voraussetzugen vorliegen, die die Nutzung eines Produktes oder Dienstleistung ohne weiterführende oder ergänzende Hilfestellung ermöglichen.
Seit 2021 gilt dazu das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) als Deutsches Bundesgesetz.
Das Baugesetzbuch (BauGB) ist ein Deutsches Bundesgesetz und das wichtigste Gesetz des Bauplanungsrechts. Es umfasst das allgemeine Städtebaurecht mit Regelungen zur Bauleitplanung, Flächennutzungsplan, Bebauungsplan, Bodenordnung, Erschließung und das besondere Städtebaurecht zu Sanierungsmaßnahmen.
Gehen Änderungen an einem Gebäude weit über Instandhaltungsarbeiten hinaus, spricht man von baulichen Veränderungen. Diese baulichen Veränderungen dienen meist dem Werterhalt und Wertezuwachs einer Immobilie. Beispiele sind das Austauschen sämtlicher Fenster und Türen.
Die Baunutzungsverordnung (BauNVO) beinhaltet in der Bundesrepublik Deutschland die zwingenden Regeln bezüglich Art und Maß des baulichen Gebrauchs eines Grundstücks, der Bauweise und der überbaubaren Grundstücksfläche in Bauleitplänen.
Eine Business Development Company (kurz: BDC) ist eine Form eines (vor allem US-amerikanischen) Finanzunternehmens und Beteiligungsgesellschaft, welches als Risikokapitalgeber auftritt. Eine BDC vergibt Kredite an kleine und mittelgroße Unternehmen. Eine BDC kann sich ferner auch direkt an einem Unternehmen beteiligen. Das Geschäftsmodell einer BDC ähnelt einer Mischung aus Kreditfonds, Private-Debt-Investor und Spezialfinanzierer. Finanziert werden vor allem Unternehmens-Übernahmen, -Wachstum, -Refinanzierungen und Unternehmensumbauten. Die Einnahmen bestehen dabei aus Zinsen , Gebühren und/oder Beteiligungserträgen.
Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ist ein Bundesgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Es ergänzt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) um Bestimmungen, die den nationalen Regelungen der einzelnen Mitgliedsstaaten der europäischen Union (EU) überlassen sind. Wirkungsbereich des BDSG sind öffentlicher Stellen des Bundes und der Länder (v.a. Ämter), soweit hier keine landesrechtliche Regelung gegeben ist sowie nicht-öffentliche Stellen (Unternehmen der Privatwirtschaft).
Der Betriebsrat übernimmt in einem Unternehmen die Interessenvertretung der Arbeitnehmer gegenüber dem Arbeitgeber. Der Betriebsrat wird von den Arbeitnehmern gewählt. Die Hauptaufgaben des Betriebsrates bestehen darin, die die Interessen der Belegschaft zu vertreten sowie die Einhaltung von Gesetzen, Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen zu überwachen. Dem Betriebsrat werden dabei auch Mitbestimmungsrechte gegeben, um auf bestimmte betriebliche Entscheidungen Einfluss zu nehmen. Vor allem bei personellen Angelegenheiten, wie Kündigungen, Neueinstellungen, Versetzungen, Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitszeiten.
In einzelnen Fällen kann der Betriebsrat auch sein Mitbestimmungsrecht gerichtlich durchsetzen.
Die Betriebskostenverordnung (BetrKV) ist eine aus zwei Paragraphen bestehende deutsche Rechtsverordnung, die seit dem Jahr 2004 gilt. Sie beinhaltet ein Regelwerk über die Aufstellung von Betriebskosten.
Das Bewertungsgesetz, kurz BewG, regelt in Deutschland die steuerliche Bewertung von Vermögensgegenständen.
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, abgekürzt BFSG, ist ein Deutsches Bundesgesetz. Das Gesetz und sein Geltungsbereich wurde 2021 eingeführt und ist ab Mitte 2025 voll anwendbar und verpflichtend. Das BFSG bestimmt seither, dass Produkte und Dienstleistungen in Deutschland barrierefrei gestaltet sein müssen. Dies umfasst vor allem digitale Produkte und Dienstleistungen sowie tragende Internetpräsenzen und Applikationen/Programme der digitalen Welt. Das Ziel des Regelwerkes ist es, Menschen mit Behinderungen (z.B. Sehbehinderte) gleichberechtigten Zugang zu Ressourcen zu ermöglichen und die Teilnahme an der digitalen Gesellschaft zu fördern. So verpflichtet das Gesetz zum Beispiel zu beschreibenden Alternativtexten bei Grafiken (digital vorlesbar).
Mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz wurde die europäischen Richtlinie (EU) 2019/882 umgesetzt.
Das Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) ist das zentrale Regelwerk in der Bundesrepublik Deutschland des allgemeinen Privatrechts. Es regelt die Rechtsbeziehungen zwischen Privatpersonen.
Das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) wurde in seiner ursprünglichen Fassung 2002 als Bundesgesetz verabschiedet. Ziel war die gleichberechtigte Teilhabe von behinderten Menschen am Leben in der Gesellschaft, welche bereits im deutschen Grundgesetz (GG) verankert waren. In der Weiterentwicklung des BGG wurden Bereiche der UN-Behindertenrechtskonvention umgesetzt.
Das Bruttoinlandsprodukt (Abk. BIP) misst den Gesamtwert aller Güter und Dienstleistungen, die innerhalb eines Jahres der zu betrachtenden Nation und dessen Volkswirtschaft produziert werden.
Die Gesamtberechnung des BIP beruht dabei auf einer Entstehungsrechnung, Verwendungsrechnung sowie Verteilungsrechnung der Resourcen. Das BIP ist einer der wichtigsten Kennzahlen und Leistungsspiegel in der Volkswirtschaft.
Die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung, kurz BITV, ist eine Rechtsverordnung der Bundesrepublik Deutschland. Ziel der Verordnung war uneingeschränkt barrierefreie Gestaltung moderner Informations- und Kommunikationstechnik, insbesondere von Webseiten und mobilen Apps. Die ursprüngliche Fassung der Verordnung wurde bereits 2002 verabschiedet.
Es handelt sich bei der Verordnung nicht um ein Bundesgesetz, wie das BFSG mit verbindlicher Wirkung seit 2025.
BMF ist die Kurzform für Bundesministerium der Finanzen. Die Zuständigkeiten des BMF umfassen die Steuer-, Haushaltspolitik sowie die europäische Finanzpolitik. Das Bundesministerium hat Dienstsitze in Berlin und Bonn.
Der Bodenrichtwert ist ein durchschnittlicher Wert für die zu betrachtende Bodenfläche. Der Richtwert wird für Flurstücke in Euro pro Quadratmeter angegeben. Der Bodenrichtwert wird von Gutachterausschüssen unter Berücksichtigung des unterschiedlichen Entwicklungszustands flächendeckend ermittelt und regelmäßig neu festgelegt.
Bot ist die umgangssprachliche Abkürzung für das englische Wort robot (dt. "Roboter"). Eine Kurzform, die sich wohl aus der Spielindustrie heraus entwickelt hat. Geläufig ist der Begriff im Zusammenhang mit Suchmaschinen, die ein "Bot"-Programm einsetzen, um Webseiten regelmäßig nach Neuigkeiten zu durchforsten. Solche Bots werden auch von Dritten eingesetzt, um Daten, wie Telefonnummern oder E-Mail-Adressen aus dem Internet automatisch auszulesen und zu sammeln.
Der Break-Even-Point (to break even - zu dt. ausgleichen) beschreibt in der Wirtschaft einen Punkt, an dem der Gesamterlös einer Produktion die Gesamtkosten deckt. Wird dieser Punkt überschritten, entsteht ein Gewinn. Wird dieser Punkt unterschritten, entsteht Verlust. An diesem Ausgleichpunkt (=Gewinnschwelle) sind sämtliche Fixkosten, also die entstehenden, nicht durch ein hergestelltes Stück entstandenen Kosten, gedeckt.
1. CC steht für die Amerikanische Organisation Creative Commons, eine gemeinnützige Interessenvertretung, die internationale Lizenztypen von künstlerischen Werken, wie Bilder, Videos und erstellte Grafiken, registriert und verwaltet. Der Urheber kann so sein Werk unter einer der Lizenzvarianten veröffentlichen und Nutzern eine Reihe von Rechten einräumen, wie den privaten oder kommerziellen Gebrauch des Werkes. Die Creative Commons weist auch ihre Lizenztypen mit der Abkürzung CC aus.
2. CC ist ebenso als Abkürzung für Carbon Copy (zu dt. "Durchschrift") geläufig. Eine Betitelung, die häufig bei Email-Programmen die Adresszeile einer Empfangskopie ausweist, neben dem eigentlichen Adressaten.
CMP ist häufig die Abkürzung für Consent Management Platform. Sie beschreibt ein technisches Angebot von Drittanbietern zum Verwalten und Speichern von Zustimmungen zur Cookie-Nutzung auf Webseiten im Internet. In Deutschland muss diese Zustimmung konform zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sein.
Der Begriff Commingling beschreibt das Vermischen von Vermögenswerten, Geldern oder Waren verschiedener Eigentümer in einem gemeinsamen Bestand. Häufig finden diese Transaktionen innerhalb des selben Landes statt und beschreiben somit inländische Warenbewegung.
Als gutes Beispiel diente das Commingling-Verfahren der Plattform Amazon. Hier wurde der automatische Zukauf, Verkauf und Gruppieren von Gütern unterschiedlicher Händlern unter gemeinsamen Barcode verstanden. Amazon verzichtet jedoch auf dieses Verfahren aufgrund mangelnder Transparenz für die Abnehmer.
Die Abkürzung CSS steht inberhalb der Informationstechnologie für Cascading Style Sheets. Dabei handelt es sich um eine Stylesheet-Sprache für elektronische Dokumente, die stilistische Designvorgaben gibt. Statt die gleichen Designeinstellungen in allen Webseiten einzeln zu konfigurieren, können Designelemente in einer Cascading Style Sheet-Datei (zu dt. "gestufte Gestaltungsseite") in Klassen festgelegt werden. Die Unterseiten einer Webpräsenz können auf diese Klassen-Attribute zurückgreifen.
Die Konsumenten-Reise oder Kunden-Reise (engl: "Customer Journey") ist ein Begriff aus dem Marketing. Der Begriff bezeichnet den Weg und seine einzelnen Bewegungen, die ein potenzieller Kunde durchläuft, bevor er sich für den Kauf eines Produktes oder weiterführenden Handung entscheidet.
Das Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) ist ein deutsches Bundesgesetz. Das DDG umfasst insbesondere Anforderungen an Vermittlungsdienste, wie Coud- und Webhostig Dienste, Online-Shops und andere Marktplätze sowie die Impressumspflicht bei Anbieter-Webseiten. Das Regelwerk setzt den EU-weiten Digital Services Act (DSA) um. Das DDG bezieht sich auf Inhalte & Plattformverantwortung sowie Plattformregulierung im Internet.
Das DDG ersetzt seit Mai 2024 das alte Telemediengesetz (TMG).
Die Abkürzung "DDG" wird auch von der Deutsche Diabetes Gesellschaft genutzt.
Ein Dekret ist eine Verordnung oder Verfügung, die von einer Regierung oder Behörde erlassen wird. In der Regel erreichen Dekrete als Rechtsakt auch Gesetzeskraft.
Ein Dienstleistungsvertrag ist eine Vereinbarung zweier Parteien (Auftraggeber/Auftragnehmer) über eine bestimmte Tätigkeit mit einem bestimmten Ziel. Grundlage des Dienstleistungsvertrags ist das Bürgerliches Gesetzbuch (§ 611 BGB). Im Gegensatz zu einem Werkvertrag, werden bei einem Dienstleistungsvertrag kein bestimmter Erfolg vereinbart und der Schwerpunkt ist die vereinbarte Tätigkeit als Kernleistung. So wird gängig mit einem Personal-Trainer, EDV- oder Finanzberater, auch mit dem Reinigungsservice ein Dienstvertrag abgeschlossen.
Als Diskont oder Diskontbetrag bezeichnet man einen Zinsabschlag, der beim Ankauf von noch nicht fälligen Folderungen entsteht. Da das Fälligkeitsdatum in der Zukunft liegt, wird der Kaufpreis der Forderung um den Diskontbetrag gekürzt.
Als Dispositionskredit (oder "Dispo-Kredit") bezeichnet man im Bankwesen die kurzfristige Möglichkeit von Privatkunden, ihr Girokonto bis zu einer festgelegten Grenze zu überziehen. Er stellt hier eine Form des Zwischenkredits dar.
Der Begriff Domain Authority (DA) wurde von bekannten Unternehmen im Wirkungsbereich Suchmaschinenoptimierung geprägt. Der Begriff ist gekoppelt mit einem Skalenwert, wobei ein hoher Wert auf eine starke, etablierte und vertrauenswürdige Webseite hinweist. Die Domain Authority dient dem direkten Konkurrenzvergleich, basierend auf qualitativen Inhalt und verbundenen Verknüpfungen (Hyperlinks, Backlinks) zu externen Webinhalten als zu bewertende Analyseeinheit.
Es handelt sich nicht um einen offiziellen Bewertungsfaktor gängiger Suchmaschinen.
Der Digital Services Act (DSA) ist ein Gesetz der Europäischen Union (EU). Das Gesetz verpflichtet Online-Plattformen, insbesondere soziale Netzwerke und Marktplätze, anstößige und illegale Inhalte zu löschen. Es dient dem Schutz der Grundrechte des Bürgers, insbesondere von Minderjährigen. Ziel war es auch im Rahmen des Regelwerkes Transparenz bei Werbung zu schaffen. So müssen Informationen über Online-Werbung und Empfehlungssysteme im Rahmen des EU-Gesetzes bereitgestellt werden. Das Regelwerk gilt für alle Vermittlungsdienste, die in der EU operativ tätig sind, vor allem soziale Netzwerke und Online-Marktplätze.
Die Abkürzung wird auch für zahlreiche andere Namensgebungen verwendet, wie z. B. Das schwarze Auge (Fantasie-Rollenspiel), Deutsche Schülerakademie und weitere.
DSGVO ist die Abkürzung für Datenschutzgrundverordnung. Ein Regelwerk, welches die Verarbeitung personenbezogener Daten durch die meisten Verantwortlichen, privat und öffentlich, EU-weit vereinheitlicht.
Der European Accessibility Act, kurz EAA, ist ein Europäische Zugänglichkeitsgesetz, basierend auf dem EU-Regelwerk 2019/882. Es handelt sich um ein verbindliches EU-Recht, welches die Zugänglichkeitsregeln für (insbesondere digitale) Produkte und Dienstleistungen beinhaltet. Es soll die Marktfunktionalität und die Förderung von Menschen mit Behinderungen verbessern. Der EEA trat 2019 in Kraft. Unternehmen und Organsisationen in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union mussten das Regelwerk bis Mitte 2025 umgesetzen. Auf Grundlage des EAA trat zu diesem Zeitpunkt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) als Deutsches Bundesgesetz in Kraft.
Das Englische Akronym EBITDA wird in der internationalen Wirtschaftssprache verwendet. Die Abkürzung steht für Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization. Ins Deutsche übersetzt "Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände". Es handelt sich dabei um eine Erfolgskennzahl, welche die Profitabilität des Kerngeschäftes, also den monetären Erfolg eines Unternehmens, ausweist. Da die Erfolgskennzahl einen Betrag vor individuellen steuerlichen Einflüssen, Ergebnissen aus der Finanzstruktur und vor nicht-zahlungswirksame Abschreibungen ausweist, ist die EBITA als operative Ertragskraft ein wichtiger Vergleichsfaktor verschiedener Geschäftsperioden. Auch ein Unternehmensvergleich über Landesgrenzen hinweg wird so vereinfacht, da landesspezifische Steuerregeln und Zinsniveau sowie Abschreibungsordungen hier unbeachtet bleiben.
Die EBITDA errechnet sich im einfachsten Fall mit:
EBITDA = Jahresüberschuss + Zinsaufwand + Steuern + Abschreibungen
Der Begriff Elektronische Datenverarbeitung (kurz: EDV) ist weit gefasst. Er umschließt im Wesentlichen die Eingabe, Bearbeitung und Transport sowie die Ausgabe von Daten durch Software auf Computer-Systemen.
Als Bankeinlage bezeichnet man das finanzielle Guthaben in Form von Sichteinlagen, Sparbriefen oder Termineinlagen von Privatpersonen oder Unternehmen bei Kreditinstituten. Die Einlage dient als risikoarme Form der Anlage.
In der Wirtschaft werden Einleger als Personen oder Unternehmen bezeichnet, die Geld auf Bankkonten, z.B. Girokonto, Tagesgeld- oder Festgeldkonto, deponieren. Die angelegte Summe wird auch Einlage genannt.
Als Elephant Walk bezeichnet man ein Staffel Kampfflugzeuge, die in Formation auf einer Startbahn zum Set-Off (Flugstart) bereitstehen und kurz hintereinander abheben. Kampfpiloten trainieren diesen militärischen Elephant Walk, um im Ernstfall schnell zur Gegenoffensive anzutreten. Die Bezeichnung wurde wohl vom Militär von einem Tiermarsch übernommen, bei dem Elefanten in Formation nah beieinander zu einer Wasserstelle wandern.
Einen Emulator nennt man in der EDV-Sprache ein Programm, welches ein anderes System nachbilden kann. Mit einem Emulator ist es beispielsweise möglich, auf dem PC ein Spiel, welches eigentlich für eine Spielkonsole hergestellt wurde, zu starten und zu bespielen. Die Software emuliert dabei das System der Spielkonsole.
Unter energetischen Modernisierungsmaßnahmen versteht man bauliche Veränderungen an einer Immobilie, die dazu dienen, den Energieverbrauch nachhaltig zu senken. Ziel der Maßnahme ist somit die Verbesserung der Energieeffizienz.
EPR steht für "Extended Producer Responsibility". Dabei handelt es sich um eine erweiterten Herstellerverantwortung, in dessen Rahmen ein Beitrag von Herstellern und Händlern zur Abfallwirtschaft geleistet werden muss, in Form einer Systembeteiligung.
Ein Favicon ist eine in der Regel mindestens 16x16 Pixel große Grafik bzw Bilddatei (favicon.ico), welches unter anderem in den Browser-Tabs angezeigt wird, und so ein individuelles, unverkennbares Symbol darstellt. Das Dateiformat *.ico kann mit diversen grafischen on- und offline Tools erstellt werden. Der Name Favicon ist dabei eine Kombination aus den englischen Wörtern favorite (Favorit) und icon (Symbol).
Der englische Begriff Fulfillment beschreibt im Rahmen des Vertriebswesens den gesamten Prozess der Auftragsabwicklung, insbesondere im Bereich E-Commerce und Fernabsatz. Das Fulfillment erstreckt sich dabei über Auftragsannahme, Lagerung, Verpackungs- und Versandwesen sowie Nachverkaufsdienstleistungen, wie Support und Retourenmanagement.
Die Verordnung zur Durchführung der Grundbuchordnung (kurz: GBV), auch Grundbuchverfügung genannt, ist eine Bundesrechtsverordung. Sie regelt das Aussehen und den Inhalt von Grundbüchern, in denen das Eigentumsverhältnis an Immobilien in Deutschland offiziell festgehalten wird.
Unter einem Genussrecht wird in der Wirtschaft ein Finanzinstrument und eine besondere Form der unternehmerischen Finanzierung verstanden. Im Deutschen Zivilrecht wird mit einem Genussrecht ein schuldrechtliches Kapitalüberlassungsverhältnis begründet. Der finanztechnische Effekt liegt bei der Investition zwischen Eigen- und Fremdkapital des Emittenten bzw. Kapitalnehmers und stellt daher für diesen eine Mischform (Mezzanine Kapital) dar. Ein Genussrecht liegt als Finanzinstrument zwischen einer Aktie und einer Anleihe. Was unter Genussrechten im Einzelnen zu verstehen ist, ist gesetzlich nicht geregelt.
Als Halter von Genussrechten hat man in der Regel beim Kapitalnehmer kein Mitspracherecht, wie dies bei einer Aktie (Eigenkapital der AG) der Fäll wäre, aber Anspruch auf eine variable oder fixe Vergütung. Genussrechte werden bei einer Insolvenz des Emitenten nachrrangig behandelt. Das Wagnis ist größer als bei einer Anleihe (Fremdkapital der AG). Auch sind herausgegebene Genussrechte wenig an die Unternehmensentwicklung des Emittenten gekoppelt und sind frei verhandelbar. Im Gegensatz zu Aktien und Anleihen nicht börsennotiert und Inhaltlich frei verhandelbar. Vertragsrechtlich könnte eine Betitelung als "Genussrechtsvertrag" oder "Investitionsvertrag" zum tragen kommen.
Der Gewerbeertrag ist die Besteuergrundlage für die Gewerbesteuer. Er entspricht dem ermittelten Unternehmensgewinn des Geschäftsjahres unter Berücksichtigung der im Gewerbesteuergesetz festgelegten Hinzurechnungen und Kürzungen.
GewO ist die Abkürzung für Gewerbeordnung. Die Gewerbeordung ist ein zentrales Gesetz des Wirtschaftsrechts in der BRD und regelt die Ausübung von Gewerbebetrieben in Deutschland. Es gibt unter anderem vor, wie und wann ein Gewerbe anzumelden ist und wie es betrieben werden darf.
Die Abkürzung steht für Gewerbesteuergesetz (kurz GewStG).
Das gezeichnete Kapital ist das begrenzte Haftungskapital, welches bei Handelsgesellschaften auch in das Handelsregister eingetragen wird. Bei einer Aktiengesellschaft (AG) nennt man das gezeichnete Kapital Grundkapital und bei einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) Stammkapital. Gesetzlich vorgeschrieben ist jeweils lediglich eine Mindestsumme.
Die Abkürzung GKV steht für gesetzliche Krankenversicherung. Während PKV die Abkürzung für private Krankenversicherung ist.
Das Grunderwerbssteuergesetz (GrEStG) regelt in der Bundesrepublik Deutschland die Besteuerung von Rechtsvorgängen, die sich auf inländische Grundstücke beziehen, besonders den Erwerb von Grundstücken.
Das Grundsteuergesetz (GrStG) ermächtigt Gemeinden in der Bundesrepublik Deutschland, für Grundbesitz auf ihrem Gebiet steuern zu erheben. Diese Grundsteuer fällt für unbebaute, bebaute und landwirtschaftlich genutzte Grundstücke bzw. Immobilien an.
Die Grundstücksverkehrsordnung (GVO) regelt offene Vermögensfragen in den Gebieten der neuen Bundesländer, welche Immobilien betreffen. Grundlage ist der Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands aus dem Jahr 1990.
Die Handwerkskarte wird von den Handwerkskammern ausgegeben und dient vor allem als schriftlicher Nachweis für die Handwersqualifikation.
Mit der Handwerksrolle ist ein Verzeichnis gemeint, in das die Betreiber eines zulassungspflichtigen Handwerks eingetragen sind (§ 6 Abs. 1 Handwerksordnung). Die Handwerksrolle wird von den Handwerkskammern in der Bundesrepublik Deutschland geführt. Ist ein Handwerksbetrieb in die Handwerksrolle eingetragenen, erhält dieser die Handwerkskarte (§ 10 Abs. 2 Handwerksordnung).
Die Heizkostenverordnung, abgekürzt HKVO oder HeizkostenV, ist eine Rechtsverordnung der Bundesrepublik Deutschland, die die Abrechnung über die Heizkosten und Warmwasser im Mietverhältnis sowie Nutzungsverhältnis und im Wohnungseigentümerverhältnis regelt. Die HVKO gilt dabei nicht bei einem Haus mit zwei Wohneinheiten, bei dem der Vermieter eine der Wohnungen selbst bewohnt.
Die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) ist eine Rechtsverordnung des Bundes zur Regelung der Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen in der Bundesrepublik Deutschland.
Als Honorarkraft bezeichnet man eine selbständig arbeitende Person, die in keinem Angestelltenverhältnis des Leistungsempfängers steht, aber für den Leistungsempfänger gelegentlich oder dauerhaft bestimmte Aufgaben übernimmt. Aufgrund des fehlenden Anstellungsvertrags, erhält der Leistungserbringer kein Gehalt, sondern ein Honorar. Es handelt sich um eine Form der freien Mitarbeit auf eigene Rechnung des Leistungserbringers.
HWK dient als Kurzform für Handwerkskammer. Eine Handwerkskammer ist eine berufsständische Köperschaft des öffentlichen Rechts, die eine berufsständische Selbstverwaltung in Handwerksberufen wahrnimmt. In der Bundesrepublik Deutschland hat jede Region eine zuständige HWK.
Die Kurzform HwO steht für Handwerksordnung, welche in der Bundesrepublik Deutschland die Handwerksausübung und den selbstverwalteten Wirtschaftsbereich regelt.
IAB steht auch für Interactive Advertising Bureau. Das IAB ist ein internationaler Wirtschaftsverband der Onlinewerbebranche. Die Organisation vertritt Interessen von Unternehmen der digitalen Werbe- und Medienindustrie und dient der Verbesserung der Nutzung digitaler Werbekanäle.
IHK dient als Kurzform für Industrie- und Handelskammer. Die Industrie- und Handelskammer ist eine berufsständische Köperschaft des öffentlichen Rechts, die eine berufsständische Selbstverwaltung der Kaufmännischen- und Industrieberufe wahrnimmt. In der Bundesrepublik Deutschland hat jede Region eine zuständige IHK.
Eine Immobilienabschreibung ist eine periodenspezifische Aufwandsrechnung, welche in den meisten Fällen steuerwirksam ist. Wird ein Wohngebäude gekauft, kann der Anschaffungspreis linear über eine Nutzungsdauer von meist 33 1/3 Jahren steuerlich abgeschrieben werden (Preis geteilt durch Nutzungsdauer = jährlicher Abschreibebetrag). Diese Abschreibung stellt einen finanziellen Aufwand dar und schmälert die steuerlich relevanten Ertragsseite der Mieteinnahmen.
Im privaten Bereich ist dies nur ohne weiteres möglich, wenn der Eigentümer nicht selbst im Haus wohnt (die private Nutzung des Eigentümers ist nicht absetzbar). Auch bezieht sich die Abschreibung des Anschaffungspreises auch nur auf das/die Gebäude selbst, nicht das Grundstück. Nach dem Deutschen Steuerrecht ist ein Grundstück nicht abnutzbar, also auch nicht abschreibbar.
Besonders bei Energiemoderisierungsmaßnahmen ist auch eine degressive Abschreibung zulässig oder das Ansetzen einer kürzeren Nutzungsdauer.
Im Unternehmerischen Bereich werden Immobilienabschreibung häufig anders kalkuliert und unterliegen weiteren Regelungen.
Ein Inline-Link (auch Hotlink genannt) ist eine direkte Internet-Verknüpfung auf einer Webseite zu Medieninhalten, die auf einem anderen Webhost oder Webserver gespeichert sind. Diese Medieninhalte können aus Text, Audio, Grafik/en oder Video bestehen.
Eine Innergemeinschaftliches Verbringung beschreibt nach dem Steuerrecht ein rechtsgeschäftsloses Liefern eines beweglichen Gutes innerhalb eines Unternehmens. Bewegt ein Unternehmer Güter von einer Niederlassung in einem anderen EU-Mitgliedsstaat zu seiner eigenen Verfügung ins Inland und dies geschieht nicht nur vorübergehend, so handelt es sich dabei um eben diese innergemeinschaftliches Verbringung.
Wird ein Gegenstand von einem EU-Mitgliedsstaat in einen anderen an eine Privatperson geliefert, so liegt ein innergemeinschaftlicher Fernverkauf vor (B2C: Business to Consumer). Sind dageben beide Vertragspartner vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmer, liegt ein innergemeinschaftlicher Erwerb/Lieferung vor (B2B: Business to Business).
Das deutsche Investmentsteuergesetz (kurz: InvStG) regelt die Besteuerung von Investmentfonds und deren Anlegern.
ISIN ist die Kurzform für International Securities Identification Number und beschreibt die internationale Wertpapierkennung. Aktiengesellschaften verfügen i.d.R. über interationale (ISIN) Kennungen, nationale (WKN, deutsche Wertpapierkennnummer) und Börsen-Ticker-Kennungen. Mit Hilfe der ISIN lässt sich international ein Wertpapier eindeutig bestimmen.
Ein Kommissionär ist eine Person (oder Unternehmen), die Waren eines Dritten (Kommittenten) gewerbsmäßig verkauft. Der Verkauf erfolgt dabei auf eigenen Namen und Rechnung.
Ein Kommitent beauftragt einen Partner (Kommissionär), seine Waren auf seinen Namen und Rechnung zu verkaufen.
Ein Konsortium ist ein Unternehmens- oder Organisationszusammenschluss mehrerer rechtlich und wirtschaftlich selbständiger und selbstständig bleibender Parteien zur zeitlich begrenzten Durchführung eines vereinbarten Geschäftszwecks. Das Wort Syndikat wird häufig gleichbedeutend genutzt.
Als Kontokorrent bezeichnet man in der Wirtschaft ein buchhalterisches Konto, welches für Forderungen und Verbindlichkeiten mit Geschäftspartnern verwendet wird. Das wort Kontokorent ist abgeleitet aus den italienischen Wörtern "Conto" (Rechnung) sowie "corrente" (laufend).
Als Kontokorrentkredit bezeichnet man im Bankwesen einen festgelegten Verschuldungsrahmen. Kann eine Person gängig sein (Giro)Konto bis zu einen bestimmten Betrag überziehen, so stellt dieser Betrag den Rahmen des Kontokorrentkredits dar. Diese Zwischenkredite oder Überziehungskredite an private Kunden werden im Bankwesen auch als Dispositionskredit ausgewiesen. Bei Unternehmen stellt diese Form ein Betriebskredit dar.
Eine Konvention stellt eine Regel- oder Verhaltensnorm dar. Eine Konvention wird in der Regel von mehreren Personen durch den Konsens (übereinstimmenden Meinung) beschlossen. Das Wort Konvention stammt vermutlich von dem lateinischen Wort "conventio" (dt. "Übereinkunft") ab.
Bei einer Konzession handelt es sich um eine behördliche Genehmigung bzw. Erlaubnis, die es einer natürlichen oder juristischen Person ermöglicht, eine bestimmte Tätigkeit oder Dienstleistung auszuüben. Auch das Recht eine öffentliche Sache zu nutzen, setzt eine Konzession voraus.
KWG steht für Kreditwesengesetz bzw. Gesetz über das Kreditwesen. Das deutsche Gesetz zur Regulierung von Banken und Finanzdienstleistern legt fest, wer in der BRD Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen betreiben und anbieten darf. Es regelt zudem die aufsichtsrechlichen Bedingungen dieses Geschäftsfelds.
Die Limited Liability Company (kurz: LLC, LC), auf Deutsch "Gesellschaft mit beschränkter Haftung", ist eine US-Amerikanische Unternehmensform mit eigener Rechtspersönlichkeit. Die Vorschriften können je nach US-Bundesstaat variieren. Die Gesellschafter haften, wie bei dem deutschen Pendant "GmbH", nicht persönlich.
LUCID stammt vom englischen Begriff “lucid“, welches für "Klarheit und Transparenz" steht. Heute eingesetzt häfuig in Verbindung mit "LUCID"-Verpackungsregisterungsnummer der ZSVR. Die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) ist eine Stiftung des bürgerlichen Rechts. Sie hat zum 1. Januar 2019 mit Aktivierung des neuen Verpackungsgesetzes (VerpackG) offiziell ihren Betrieb aufgenommen. In Deutschland verkehrende Verpackungen sollen hier registriert und einer Systembeteiligung zur Entsorgung und Weiterverwertung unterworfen werden. Händler und Hersteller bekommen dazu eine sog. LUCID-Nummer, welche Ihre Teilhabe am Verwertungssystem ausweist.
Die Abkürzung MaBV steht für Makler- und Bauträgerverordnung. Dabei handelt es sich um eine Rechtsverordnung, die vor allem dem Schutz des Immobilienerwerbers als auch einem Bauträgervertrages gilt. Die Verordnung leitet sich aus den §§ 34c der Gewerbeordnung ab.
Mezzanine-Kapital ist ein Sammelbegriff aus der Wirtschaft und bezeichnet eine Mischform der Finanzierung aus Eigen- und Fremdkapital. Es wird daher auch als Hybridkapital bezeichnet. Je größer der Eigenkapitalanteil, desto höher die Bonität. Die Zusammenstellung des Mezzanine-Kapitals kann unterschiedlich ausfallen, z.B. aus einem erstrangigen Darlehen (Bankkredit) und einer Gesellschaftereinlage.
Die Member State of establishment (kurz MSEST) beschreibt den Mitgliedsstaat, in dem eine steuerbare Person seinen Wohnsitz hat.
Der Net Asset Value (kurz: NAV, zu dt. "Nettoinventarwert") bezeichnet den Gesamtwert der Vermögensgegenstände innerhalb eines Portfolios oder Anlageaufstellung abzüglich aller Kosten. Der NAV bildet die preisliche Bemessungsgrundlage für einen Anteil an diesen Vermögenswerten, z.B. bei Fonds, ETF oder anderen Beteiligungen am Kapital des Anlageträgers.
Das Adjektiv obsolent, abgeleitet von Obsoleszenz, wird in der wirtschaftssprache verwendet für veraltet, überholt oder überflusig.
Das Wort Obsoleszenz wird in der Wirtschaftsprache für das Veralten von Produkten, Know-How oder durch technischem Fortschritt unbrauchbare Güter oder immaterielles Eingentum verwendet.
Unter dem One-Stop-Shop-Verfahren (OSS) wird ein elektronisches Portal verstanden, über welches Meldungen, Verrechnungen und Abwicklungen der Umsatzsteuer für Fernverkäufe von Waren und elektronischen Dienstleistungen innerhalb der EU an einer zentralen Stelle stattfindet. Das Portal wird zur Verfügung gestellt vom Bundeszentralamt für Steuern und betrifft den Fernabsatz innerhalb der EU.
Die Abkürzung PKV steht für private Krankenversicherung. Während GKV die Abkürzung für gesetzliche Krankenversicherung ist.
Das Wort Portal stammte voraussichtlich von dem lateinischen Wort Porta ("Pforte" oder "Tor") ab. Im Bereich Bauwesen oder Architektur beschreibt das Wort eben das. In der Informatik beschreibt ein Portal ein angelegtes Informationssystem mit Anwendungen und Diensten. In Fantasie- oder Science Fiction Filmen wird häufig der Zugang zu einer anderen Welt als Portal bezeichnet.
Das Austellen einer Rechnung ist auch als Privatperson möglich, sollte es sich um Einzelfälle handeln. Allerdings müssen Rechnungen gewissen Anforderungen genügen, um einen solchen Rechnungs-Charakter aufweisen zu können. Unerlässlich sind die vollständigen Kontaktdaten des Rechnungsstellers und Leistungsempfängers, eine Beschreibung der Ware oder Leistung nach Art und Umfang, das Leistungsdatum und der Hinweis, dass es sich um eine private Rechnung handelt. Natürlich darf dieser Leistungsbeleg auch keine Umsatzsteuern ausweisen.
Die Abkürzung RAP steht im Rahmen der unternehmerischen Rechnungslegung für Rechnungsabgrenzungsposten. Dabei handelt es sich um spezielle Bilanzpositionen, die Aufwand (Aktiva) oder Ertrag (Passiva) einer anderen Wirtschaftsperiode ausweisen und so auf beiden Seiten einer Unternehmensbilanz auftreten können. Sie dient der periodengerechten Zuordnung von unternehmerischen Aufwand und Ertrag. Um ein korrektes Jahresergebnis buchhalterisch auszuweisen, werden bestimmte Finanzwerte abgegrenzt, die nicht das aktuelle Geschäftsjahr betreffen. So kann der Betrag einer bereits gezahlten Lieferrantenrechnung, deren dazugehörige Lieferung erst in der nächsten Wirtschaftsperiode erfolgt, als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten (ARAP) am Bilanzstichtag verbucht werden. Für eine Vorauszahlung eines Kunden für eine vom bilanzierenden Unternehmen noch zu erbringenden Leistung (im folgenden Wirtschaftsjahr), kann ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten (PRAP) gebildet werden.
Registergericht ist die Bezeichnung für ein Amtsgericht, welches vor allem Gesellschaften, Vereine und Genossenschaften in die jeweilig geführten Register einträgt, Änderungen vornimmt und die Personenvereinigungen gegebenenfalls wieder löscht. Mit der Eintragung gelten die Organisationen und Vereinigungen als genehmigt und sind rechtsfähig. Zu den -meist in elektronischer Form geführten- Registern gehören das Handelsregister, Gesellschaftsregister, Genossenschaftsregister, Partnerschaftsregister, Vereinsregister, Güterrechtsregister und Schiffsregister.
Scam (ausgesprochen "skäm") ist ein englischer Begriff, der auch im deutschen Sprachgebrauch verwendet wird. Er ist ein Oberbegriff für verschiedene Arten des Internetbetrugs. Der Begriff leitet sich ab aus dem Verb scam (to scam, zu dt. betrügen, ergaunern). Die wohl bekannteste untergeordnete Variante von Scam ist Spam, welche eine unseriöse und ungewollte Werbe-Nachricht bezeichnet.
Die Societas Europaea (SE) ist eine europäische Unternehmensform. Die Gesellschaft wird als juristische Person und nach europäischem Recht für den gesamten europäischen Wirtschaftsraum geführt. Diese Form der Kapitalgesellschaft ist vergleichbar mit der deutschen Aktiengesellschaft (AG). Societas Europaea leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet „europäische Gesellschaft“. Die Gesellschaftsform wird auch in Island, Norwegen und Liechtenstein geführt. Zu den Vorteilen gehören die problemlose Verlegung des Hauptsitzes und die Wahlmöglichkeit zu einem monolistisches (z.B. durch Board of Director) oder dualistisches (z.B. Vorstand und Aufsichtsrat) Fürhungssystem. Die Gründung einer SE setzt ein Mindestkapital von 120.000 Euro voraus.
Search Engine Advertising, kurz SEA, ist ein Teilbereich des Online-Marketings mit dem Ziel der Suchmaschinenwerbung.
Search Engine Marketing, kurz SEM, ist ein Teilgebiet des webbasierten Marketing und umfasst Maßnahmen zur Gewinnung von Besuchern für Webpräsenzen über bekannte Internetsuchmaschinen.
Search Engine Optimization, kurz SEO, beschreibt den Maßnahmenkatalog zur Suchmaschinenoptimierung von Webauftritten.
Die Sonstige Leistung und die Lieferung sind nach dem Umsatzsteuergesetz (UStG) Kernbegriffe des Leistungsaustauschprozesses. Demnach ist eine sonstige Leistung alles, was keine Lieferung nach dem Gesetz darstellt. Nach dem UStG wird geprüft, was die Art der sonstigen Leistung ist, dann wo der Ort der eigentlichen Leistung umsatzsteuerrechtlich liegt.
Spam (ausgesprochen "späm") ist ein englisches Wort, welches auch in den deutschen Sprachgebrauch übernommen wurde. Das Wort beschreibt eine unseriöse und ungewollte Werbe-Email oder -Nachricht. Das Wort hat seinen Ursprung in dem englischen, umgangssprachlichen Verb: spam (to spam, zu dt "zumüllen").
Einen Spin-off (engl. für "Ausgliederung") nennt man im Rahmen des strategischen Managements die Ausgründung eines Unternehmens aus einem bestehenden Unternehmen. Dieser Ausgründung kann ein Ausgliedern einer oder mehreren Geschäftseinheit/en aus der bestehenden Organisation zu Grunde liegen, um mit dieser/n ein neues, eigenständiges Unternehmen zu gründen.
Ein stehendes Gewerbe ist eine unternehmerische Tätigkeit mit einem Niederlassungsbetrieb. Gegenteilig ist der Handelsreisende.
Bei dem steuerliches Einlagekonto handelt es sich um ein gesondertes Konto, welches nach dem Körperschaftssteuerrecht zu führen ist. Hat eine Körperschaft, vor allem Kapitalgesellschaften (UG, GmbH, AG, Ltd.), ihren Sitz bzw. Geschäftsleitung im Inland, hat dies ein steuerliches Einlagekonto zu führen. Dieses steuerliche Einlagekonto soll gewährleisten, dass die von den Anteilseignern gezahlten Gesellschaftereinlagen von dem durch die Gesellschaft selbst erwirtschafteten Gewinn getrennt werden. Der Bestand des Einlagekontos ist jährlich fortzuschreiben. Dieses Konto kann keinen negativen Saldo aufweisen und stellt kein Bilanzkonto dar. Zum Schluss eines jeden Geschäftsjahres wird das Einlagekonto vom Finanzamt gesondert festgestellt.
Stillhalter nennt man in der Wirtschaftssprache den Verkäufer einer Option, der im Fall der Ausübung der Option durch dessen Käufer die Pflicht hat, den Basiswert (Underlying) gegen Zahlung des vereinbarten Basispreises zu liefern bzw. zu verkaufen (Stillhalter in Kaufoptionen-Geschäft). Ebenso kann er verpflichtet sein zu kaufen (Stillhalter in Verkaufsoptionen-Geschäft).
Das Wort Syndizieren bedeutet in der Wirtschaft das Zusammenlegen von finanziellen Mitteln, Risiken, Rechten oder Dienstleistungen von mehreren -meist unabhängigen- Beteiligten.
Tantieme sind ergebnisabhängige Bezüge (Gewinnbeteiligungen) aus einem Unternehmen. Auch Künstler, die geldwerte Leistungen aus ihrem abgelieferten Werken (Auftritte, Aufführungen) beziehen, beziehen Tantieme.
Das Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutzgesetz (kurz: TDDDG) ist ein deutsches Bundesgesetz. Das Gesetz regelt insbesondere die Einwilligungspflicht für Cookies und Web-Tracking zugunsten der Privatsphäre der Internet-Nutzer.
Bis einschließlich Mai 2024 trug das Gesetz den Namen Telekommunikations-Telemediendatenschutz-Gesetz (kurz: TTDSG). Die Neufassung enthält bis auf die Namensänderung keine wesentlichen Änderungen.
Der englische Kurzbegriff Tech-Scam (ausgesprochen "Tek-Skäm") beschreibt technische Varianten des Internetbetrugs.
Sollte man zum Beispiel auf einer Webseite von einem Dritt-Anbieter aufgefordert werden, seine Bankverbindung mit Zugangsdaten zur Online-Bankverwaltung anzugeben, sind man häufig zum Opfer eines Tech-Scams geworden, sollte die Webseite nicht zur Hausbank gehören. In einer weiteren Variante des Tech-Scams geben Telefonanrufer an, Mitarbeiter eines seriösen Unternehmens zu sein und fordern auf, ein bestimmtes (schädliches) Programm zu installieren oder leiten eine Person unter falschen Angaben an, Sicherheitsvorkehrungen von ihrem PC zu entfernen.
Das Termingeschäft bezeichnet beim Börsenhandel die Erfüllung des Vertrags, d.h. die Abnahme oder Lieferung der Ware, wie Rohstoffe, Wertpapiere oder Devisen. Die Abnahme erfolgt zum vorher bestimmten Abschlusstag festgelegten Kurs.
In der Vergangenheit wurde dieses Wort ebenso auf Anzeigeseiten zur Vermietung von Appartments, Kleinstwohnungen oder Gästezimmer verwendet. Das "Termingeschäft" war in diesem Fall das Treffen mit einer Hostess.
das Telemediengesetz (TMG) war ein Bundesgesetz, was hauptsächlich Anforderungen an Vermittlungsdienste regelte. Im Mai 2024 wurde das TMD vom Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) abgelöst, welches auch den EU-weiten Digital Services Act (DSA) umsetzt.
Bis einschließlich Mai 2024 galt das Telekommunikations-Telemediendatenschutz-Gesetz (kurz: TTDSG). Das Gesetz wurde durch das Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutzgesetz (kurz: TDDDG) abgelöst. Die Neufassung enthält bis auf die Namensänderung keine wesentlichen Änderungen.
TTM ist die kurzform für den englischen Begriff Time to market und beschreibt in der Wirtschaft entweder die Einführungszeit eines Produktes oder den Gesamtzeitraum der letzten 12 Monate, je nach Zusammenhang.
Das UN-Kaufrecht ist ist ein internationales Regelwerk der vereinten Nationen (United Nations, kurz UN) für grenzüberschreitende Warenkäufe zwischen Unternehmen. Ziel der Einführung des UN-Kaufrechts war die Neuerstellung einheitlicher Regeln, damit nicht jedes Mal ein individuelles, nationales Recht angewendet werden muss. Gültigkeit hat das UN-Kaufrecht in über 90 Staaten. Kauft zum Beispiel ein Unternehmen aus Deutschland Maschinen von einer Firma in Belgien, kann ohne besondere Vereinbarung automatisch das UN-Kaufrecht gelten. Das UN-Kaufrecht gilt gleichermaßen für Vertragsabschlüsse, Lieferung von Waren, Rücktritt vom Kaufvertrag sowie Mängelrechte und Schadensersatzansprüche ein.
Das UN-Kaufrecht heißt offiziell CISG (Convention on Contracts for the International Sale of Goods). Auf Deutsch übersetzt: Übereinkommen der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf.
Das Wort urban wird verwendet, um ein städtische Siedlungsgebiete zu beschreiben. Das Wort ist abgeleitet aus dem Lateinischen.
Das Umsatzsteuergesetz (kurz: UstG) ist ein Bundesgesetz und regelt die Umsatzbesteuerung insbesondere von Lieferungen und sonstigen Leistungen, die ein Unternehmer/Unternehmen im Inland gegen Entgelt ausführt. Ebenso werden die Umsatzbesteuerung im innergemeinschaftliche Erwerb im Inland gegen Entgelt und die Einfuhrumsatzsteuer hier geregelt.
UStVA ist die Kurzform für Umsatzsteuer-Voranmeldung. Unternehmer sind verpflichtet, die erhobene Umsatzsteuer monats- oder quartalsweise dem Finanzamt zu melden und abzuführen.
VAT ist in der Wirtschaft eine englische Abkürzung und steht für Value Added Tax. Deutsche Übersetzung: "Umsatzsteuer" oder "Mehrwertsteuer".
Die Abkürzung VerpackG steht für das detusche Verpackungsgesetz.
Ein Verrechnungstopf ist eine Funktion von Depot-Banken, um steuerliche Verluste aus Kapitalanlagen zu erfassen, um diese mit zukünftigen Gewinnen zu verrechnen. So wird die zu zahlende Abgeltungsteuer reduziert. Ebenso für ausländische Quellensteuern wird eine Verrechnungsfunktion geführt. Die Verrechnungsweise der Depot-Banken erfolgt bei Privatpersonen in der Regel automatisch. Es existieren meist separate Verrechnungtöpfe jeweils für Aktien und sonstige Anlageklassen, da sich Verluste aus diesen Bereichen nicht gegenseitig ausgleichen können.
Verzugszinsen sind Zinsen, die ein Schuldner zahlen muss, wenn er eine fällige Schuldsumme nicht rechtzeitig begleicht. Verzugszinsen sind in der Regel ab dem Zeitpunkt des Zahlungsverzugs fällig. Die Zinsaufrechnung erfolgt für gewöhnlich gleich nach dem vereinbarten Zahlungstermin.
Die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (kurz: VOB) ist ein Regelwerk für die Vergabe von Bauaufträgen samt Vertragsbedingungen in Deutschland. Die VOB ist kein Gesetzbuch oder Rechtsverordnung.
Bei den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG), zu dt. "Richtlinien für barrierefreie Webinhalte“, handelt es ich um internationale Standards für barrierefreie Webinhalte. Sie sollen gewährleisten, dass digitale Inhalte für Menschen mit Einschränkungen zugänglich und wahrnehmbar sind.
Ein Werkvertrag ist ein Vertrag zwischen zwei Parteien (Auftraggeber/Auftragnehmer), bei dem sich ein Unternehmer zur Herstellung eines bestimmten Gutes (Werk) verpflichtet. Der Werkvertrag ist im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt (§ 631 BGB). Anders als beim Dienstleistungsvertrag, steht hier das Endergebnis bzw. der Erfolg im Vordergrund, nicht die Arbeitszeit oder Tätigkeit an sich. Gängige Beispiele für einen Werkvertrag sind das individuelle Anfertigen von Gemälden, Möbelstücken, Bauwerke, Reparaturen oder Sachverständigenberichte/Gutachten.
WKN ist die Abkürzung für die deutsche Wertpapierkennnummer. Neben der internationalen Kennung (ISIN), verfügen Aktien, Anleihen und Zertifikate an inländischen Börsen über eine solche Kennung und lassen sich damit identifizieren.
Das Wohnungsbindungsgesetz (kurz: WoBindG) ist Gesetz in der Bundesrepublik Deutschland für den Wohnungsbau. Es dient auch der Sicherstellung der Zweckbestimmung von Sozialwohnungen. Hier soll es sicherstellen, dass nur Wohnberechtigte in Sozialwohnungen wohnen können.
Das Gesetz über die soziale Wohnraumförderung, auch Wohnraumförderungsgesetz oder kurz WoFG genannt, ist ein Bundesgesetz für den sozialen Wohnungsbau. Es dient vor allem der Förderung des sozialen Wohnungsbaus und der Versorgung mit Mietwohnraum.
Die Wohnflächenverordnung (kurz: WoFlV) ist eine deutsche Verordnung, die Wohnflächen und deren Aufmaßung definiert. Die Verordnung bezieht sich dabei auf Mietwohnraum im Zusammenhang mit dem Wohnraumförderungsgesetz. Verbindlich ist die Verordnung daher bei Sozialwohnungen.
Der Begriff woke lehnt sich an einer Bezeichnung aus einer ursprünglich afroamerikanischen Community an, in der das Wort ein erhöhtes Bewusstsein für soziale Ungerechtigkeiten ausgedrückt. Der Begriff wurde in den deutschen Sprachgebrauch mit dieser Bedeutung übernommen.
"woke" ist zudem die englische Vergangenheitsform des englischen Verbs "wake", welches "wach" oder "wach sein" bedeutet.
Das World Wide Web Consortium (W3C) ist ein Gremium zur Standardisierung der Techniken im World Wide Web. Das Gremium besteht seit 1994. Die größten Niederlassungen sind das Massachusetts Institute of Technology, kurz "MIT" (USA), ERCIM Konsortium (Frankreich), Keiō-Universität (Japan) und die Beihang-Universität (China).
Das Gesetz zur Regelung der Wohnungsvermittlung (kurz WoVermRG) regelt die Tätigkeit von Wohnungsvermittlern. Bestandteil sind die Regelungen über die Vermittlung von Mietverträgen für Wohnraum. Das Gesetz schränkt auch den Handlungsraum der Vermittler ein und bestimmt, wann ein Vermittler Anspruch auf Provision erwirbt und welche Entgelte zulässig sind.
WpHG ist die Kurzform für Wertpapierhandelsgesetz, welches insbesondere den Handelsweg von Wertpapieren reguliert und dem Schutz des Anlegers gilt.
WpIG steht für Wertpapierinstitutsgesetz. Ein Gesetz der Bundesrepublik Deutschland zur Beaufsichtigung von Wertpapierinstituten. Es regelt die aufsichtsrechtlichen Anforderungen. Wertpapierinstitute sind keine Banken, sondern Finanzportfolioverwalter, Anlageberater, Eigenhändler oder Orderausführer, wie Wertpapiermakler (engl. auch "Broker" genannt).
ZollkodexAnpG ist die Kurzform für Zollkodex-Anpassungs-Gesetz. Ein Gesetz zur Anpassung der Abgabenordnung an den Zollkodex der Union und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften
Die Zentrale Stelle Verpackungsregister (kurz ZSVR) ist eine Stiftung des bürgerlichen Rechts. Sie hat zum 1. Januar 2019 mit Aktivierung des neuen Verpackungsgesetzes (VerpackG) offiziell ihren Betrieb aufgenommen. Ziel ist die Sicherung der ordnungsgemäßen Registrierung, Systembeteiligung und Entsorgung von Abfall.
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